Siebträgermaschinen

Eine Siebträgermaschine besteht aus einem Wasserkreislauf, an dem ebenfalls ein Boiler angeschlossen ist. Ebenso sind eine elektrische Pumpe, eine Brüheinheit sowie ein Dampfhahn vorhanden. Siebträgermaschinen werden als halblautomatisch eingestuft, weil diese Ausführungen als Kaffeemaschinen teilweise nicht über ein integriertes Mahlwerk verfügen.

Somit müssen bei einer solchen Siebträgermaschine die Bohnen entweder mit einer elektrischen Mühle oder von Hand gemahlen werden, da man für einen guten Espresso fein gemahlenes Pulver benötigt. Je nach dem Modell, ist hier noch weitere Handarbeit für die Kaffeezubereitung erforderlich. Dazu gehören u.a. die Wassererhitzung oder der Druckaufbau. Aber auch gibt es Siebträgermaschinen, bei denen alles vollautomatisch abläuft. Diese Siebträgermaschinen mit Mahlwerk funktionieren dann ohne eigenes Eingreifen.

Die Funktionsweise einer Siebträgermaschine

Bei der Kaffeezubereitung ist es erforderlich, das Wasser im Kessel aufzuheizen. Dies nimmt in der Regel, je nach Wasserkreislaufsystem ungefähr 15 bis 30 Minuten in Anspruch. Bei denjenigen Maschinen, welche nicht über ein Mahlwerk verfügen, werden die Espressobohnen in einer externen Mühle vorab gemahlen. Dabei wird dann mit Hilfe eines Kaffeedrückers (dem sog. Tamper) das Kaffeepulver in den Siebträger festgepresst und danach geebnet. Der Siebträger wird dann durch einen Bajonettverschluss am Gerät verriegelt. Als nächstes folgt dann der sogenannte Leerbezug. Dadurch wird das Brühwasser auf die optimale Temperatur herunter gekühlt.

Erst jetzt beginnt dann der eigentliche Espressobezug. Hier kann man dann selbst auf das Aroma sowie die Stärke des Getränkes entsprechenden Einfluss nehmen. Das Heißwasser wird dann unter einem sehr hohen Druck von ungefähr 14 bis s15 bar durch das Kaffeemehl gedrückt. Dabei wird der hierfür erforderliche Brühdruck durch eine elektronische Pumpe vorgenommen.

Die Extra-Ausstattungsmöglichkeiten

Viele Maschinen haben dann noch Aufschäumer für Cappuccino, Milchspezialitäten oder Kaffeespezialitäten oder eine Heißwasserdüse. Auch gibt es einige Ausführungen, die die Verwendung von Espressopads zusätzlich ermöglichen. Andere Pads sind jedoch nicht bei diesen Systemen einsetzbar.

In der Gastronomie kommen auch mehrgruppige Modelle zum Einsatz, mit deren Hilfe dann gleichzeitig mehrere Espresso-Tassen zubereitet werden können. Zweikreiser-Maschinen sind ebenfalls auf dem Markt vorhanden. Diese Ausführungen verfügen über zwei voneinander völlig getrennte Kreisläufe für Dampf und Heißwasser. Hier kann man dann gleichzeitig einen Espresso und mit Hilfe der Heißwasserdüse einen Tee zubereiten.

Für wen ist eine Siebträgermaschine geeignet?

Eine solche Maschine ist auf jeden Fall etwas für Personen, die regelmäßig Kaffee, Espresso oder Latte in einer sehr guten Qualität genießen möchten und teilweise für einen guten Kaffee selbst Hand anlegen wollen.

Wenn sich jedoch jemand für eine solche Version entschließt, sollte man jedoch zwei Dinge hier mitbringen und dann auch umsetzen. Das eine ist dann ein erhöhter Platzbedarf in der Küche und ein etwas höheres Budget als bei den übrigen Kaffee-Automaten oder Maschinen.

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