Annegret Kramp-Karrenbauer im Wahlkreis

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„Es ist auch ein Verdienst von Annegret Kramp-Karrenbauer, dass nunmehr wieder die CDU in Düsseldorf regiert“, botonte Sylvia Jörrißen bei der Begrüßung der saarländischen Ministerpräsidentin. Der Wahlsieg der saarländischen Ministerpräsidentin hatte der NRW-CDU im Frühjahr genauso viel Rückenwind gebracht wie schon zuvor der Union in Schleswig-Holstein. Auch im Vorfeld der Bundestagswahl präsentierte sich Annegret Kramp-Karrenbauer äußerst kämpferisch. Am Freitag war sie zu Gast auf „Räkers Hof“ in Rhynern, um Sylvia Jörrißen als CDU-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Hamm – Unna II zu unterstützen. „Es ist wichtig, dass diese Region durch eine starke Persönlichkeit in Berlin vertreten wird. Am besten über ein Direktmandat. Dafür stehen die Chancen für Sylvia Jörrißen und die CDU so gut wie lange nicht mehr“, betonte die saarländische Ministerpräsidentin vor 130 Zuhörern.
Hier – am östlichen Rand des Ruhrgebietes – stehe man vor den gleichen Herausforderungen wie im Saarland: Auch dort sei der Strukturwandel nach Kohle und Stahl noch lange nicht abgeschlossen. „Deshalb sollten wir die Diskussionen um die Automobilbranche auch nicht leichtfertig führen. Natürlich müssen die Machenschaften lückenlos aufgeklärt werden. Gleichzeitig sollten wir bei der Forderung nach Diesel-Verboten aber nicht vergessen, dass zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland direkt oder indirekt von der Automobilbranche abhängen: Allein im Saarland sprechen wir über 60.000 Stellen.“
Ähnlich wie zuvor Sylvia Jörrißen sprach sich auch die saarländische Ministerpräsidentin für die Wiedereinführung des Baukindergeldes und die stärkere Förderung von Wohneigentum aus: „Vermögen lässt sich immer noch am besten über die eigenen vier Wände aufbauen: Wir im Saarland wissen das. Deshalb liegt unsere Eigentumsquote auch höher als bei den vermeintlichen Häuslebauern in Baden-Württemberg.“ Zudem forderte Annegret Kramp-Karrenbauer die Chancengleichheit zwischen Ballungszentren und dem ländlichen Raum: „Wir dürfen keine Politik betreiben, die die Menschen in die Städte treibt. Zumal es hier gerade für Familien kaum bezahlbaren Wohnraum gibt. An manchen Stellen klemmt die Mietpreisbremse noch.“ Auch über Arbeitsplätze in ländlichen Regionen könne man Anreize für das Leben außerhalb der Ballungsräume schaffen. Dafür brauche es vor allem die nötige Infrastruktur und schnelles Internet. Für viele Unternehmen sei das unter Wettbewerbsgesichtspunkten überlebenswichtig. „In diesem Wissen hat unser Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zahlreiche Programme mit hohen Fördergeldern aufgelegt: Bislang werden die Mittel von Landesseite aber nicht im vollem Umfang ausgeschöpft – in der Vergangenheit galt das vor allem für Nordrhein-Westfalen. Ich bin überzeugt davon, dass das unter der CDU-geführten Landesregierung nun deutlich anders wird, weil man sich frühzeitig Gedanken macht, so dass die Pläne fertig in der Schublade liegen, wenn sie gebraucht werden.“
Trotz der großen politischen Erfolge – unter anderem der erste ausgeglichene Staatshaushalt seit 1968 oder die Halbierung der Arbeitslosenzahl – müsse auch die CDU bis zum letzten Tag um Wählerstimmen kämpfen. „Selbst die besten Umfragewerte helfen kaum etwas, wenn die Stimmen am Wahlsonntag nicht in der Urne landen. Deshalb müssen wir die Menschen im persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass wir die besten Ideen und Leute haben – und Bundeskanzlerin Angela Merkel als erheblichen Stabilitätsfaktor in einer unruhigen Welt. Wir Saarländer habe den Staffelstab Anfang des Jahres erfolgreich in die Hand genommen – und ich bin überzeugt davon, dass wir dieses Superwahljahr als CDU auch erfolgreich zu Ende bringen.“