Jörrißen MdB erhält Antwort der DB zu ihren bahnpolitischen Forderungen

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Wie der WA am 11. Februar 2017 berichtete fand am 9. Februar 2017 auf Initiative der heimischen Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen ein Treffen mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, im Düsseldorfer Landtag statt. Bei dieser Gelegenheit übergab Jörrißen einen Katalog mit zentralen Forderungen an die DB. Hierzu ging nun ein Antwortschreiben der DB bei Jörrißen ein.

„Ich bin sehr froh darüber, dass Herr Lübberink bei dem Gespräch die für Hamm relevanten bahnpolitischen Themen aufgegriffen hat. Wie sich in dem Antwortschreiben zeigt, hat auch die DB die Notwendigkeit der von mir aufgezeigten Maßnahmen erkannt. Insgesamt sind es sehr gute Nachrichten für Hamm“ erklärt Jörrißen.

„In puncto Wartezeiten an dem Bahnübergang Wiescherhöfener Straße wird aktuell von der Stadt Hamm in enger Kooperation mit der DB eine Machbarkeitsstudie zur Beseitigung von vier Bahnübergängen auf der Strecke Hamm-Dortmund erstellt. Damit sich die Autos dann aber nicht 250 m weiter an der parallel verlaufenden Bahnstrecke Hamm-Unna wieder stauen, habe ich mich dafür stark gemacht, dass die DB ihr Einverständnis zur Erweiterung der Machbarkeitsstudie und ihre Bereitschaft zur Mitfinanzierung erklärt. Beides hat die DB nun zugesichert – ein voller Erfolg.

Eine weitere Forderung von mir war es, dass die DB der Stadt Hamm für den Bau einer Haltestelle in Hamm-Westtünnen einen Projektkoordinator an die Seite stellt, der die DB-internen Koordinierungsaufgaben wahrnimmt und für eine effektive Projektplanung und -durchführung sorgt. Denn in der Vergangenheit kam es aufgrund unterschiedlicher Verantwortlichkeiten innerhalb des DB-Konzerns immer wieder zu Reibungsverlusten. Auch dieser Bitte kommt die DB jetzt nach.

Ebenfalls angesprochen habe ich dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen am Bahnhof Hamm (Westf.). Zurzeit werden die vorhandenen Personenaufzüge saniert. Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, sollen diese Arbeiten bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. Darüber hinaus werden die Empfangshalle und die Personenunterführung in diesem und dem kommenden Jahr saniert, wobei u.a. neue Fliesen eingebaut werden und ein neuer Wartebereich entsteht. Auch das von mir geforderte taktile Wegeleitsystem wird kommen. Außerdem ist im Rahmen des Projektes Rhein-Ruhr-Express die Sanierung des Bahnsteigs Gleis 12/13 inklusive dessen barrierefreier Erschließung vorgesehen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, dass die von mir geforderten Maßnahmen auf ein offenes Ohr bei der Bahn gestoßen sind. Die Antwort von Herrn Lübberink zeigt mir, dass Hamm keineswegs auf dem Abstellgleis steht und dass die DB auch weiterhin aktiv an der Verbesserung der Situation vor Ort mitwirkt. Das ist die richtige Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“